Ist Salafismus eine eigenständige Religion?

 

Salafisten sind Muslime, wie sie selbst bekennen. Sie haben die selben religiösen Pflichten. Das sind die sogenannten fünf Säulen: Bekenntnis, Gebet, Spenden, Fasten und Wallfahrt.

 

Die Anhänger der Salafiya, die Salafisten (arab. salafi), verstehen sich als die einzig wahre Gemeinschaft der Gläubigen, da nur sie den Islam so leben, wie Gott es vorge-schrieben habe. Die Salafis sind nicht nur davon überzeugt den einzig wahren Islam zu leben, sondern werfen den übrigen Muslimen vor, einen falschen Islam zu praktizieren. Sie prophezeien ihnen, dafür in die Hölle zu kommen.

Wir zitieren aus einer Studie des Verfassungsschutzes NRW:

Der Koran wird als unmittelbares Wort Gottes angesehen, das als solches unantastbar sei.

Sie … postulierten nun, dass der Islam die Einheit von Politik und Religion beinhalten müsse. Der Islam repräsentiere ein umfassendes System, das sich auf jeden Lebensbereich beziehe und Lösungen für alle Probleme, seien sie politischer, gesellschaftlicher oder ökonomischer Natur, anbiete.

 

Einhergehend mit dieser ideologischen Grundüberzeugung fordert die Salafiya die Benennung eines religiösen und gleichzeitig weltlichen Oberhauptes für die muslimische Gemeinschaft, da alle anderen Regierungsformen nicht dem Vorbild der Urgemeinde von Medina entsprächen und somit nicht zulässig seien. Alle westlichen Regierungsmodelle, insbesondere auch das Demokratieprinzip, werden klar und konsequent abgelehnt.

 

Auch soziale Aspekte, wie die strikte Einhaltung der Geschlechtertrennung und die deutliche Abgrenzung von einer nicht-salafistischen Umwelt, sind als gelebter Ausdruck der Salafiya-Ideologie zu verstehen. Basierend auf dieser Intoleranz entsteht ein dualistisches Weltbild, das nur noch aus Gläubigen und Ungläubigen besteht.

 

Vor allem das Gesetzeswerk (shari’a) und das politische System muss sich streng an den Regeln der damaligen Zeit orientieren. Alles, was nach dieser Zeit entstand, sei eine unerlaubte Neuerung (arab. bid’a). Quelle:

http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/Salafismus.pdf

Beispiele: Familienreicht:

Ein Vormund darf seine vorpubertäre Tochter nicht an jemanden verheiraten für weniger als den Betrag, den man üblicherweise erhält, wenn die Brautleute ähnlich sind.

Mohammed sagte: „Unais, stelle die Frau dieses Mannes zur Rede, und wenn sie zugibt Ehebruch begangen zu haben, dann steinige sie zu Tode.“

Der Ehemann darf seiner Ehefrau verbieten das Haus zu verlassen. Aber wenn einer ihrer Verwandten stirbt, ist es besser sie gehen zu lassen, damit sie sie besuchen kann.

Koran 4:34 : Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen .... Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!

Welche Regeln sieht die Scharia vor?

Wir zitieren aus:

Scharia für Nicht-Muslime
Political Islam, Von Bill Warner

Quelle:

http://www.politicalislam.com/ (englisch)

http://europenews.dk/de/node/32939 (deutsch)

Unter dem Gesetz der Scharia gibt es:

  • Keine Religionsfreiheit

  • Keine Redefreiheit

  • Keine Gedankenfreiheit

  • Keine künstlerische Freiheit

  • Keine Pressefreiheit

  • Es gibt keine Gleichheit der Menschen – ein Nicht-Muslim, Kafir, ist niemals gleichgestellt mit einem Muslim.

  • Keine Gleichen Rechte für Frauen

  • Frauen dürfen geschlagen werden

  • Ein Nicht-Muslim darf keine Waffen tragen

  • Es gibt keinen gleichwertigen Schutz für Menschen verschiedener Schichten unter der Scharia. Das Recht ist dualistisch, eine Reihe Gesetze für die muslimischen Männer, und andere Gesetze für Frauen und Nicht-Muslime

  • Unsere Verfassung ist ein von Menschen gemachtes Dokument der Ignoranz, Jahiliyah, das sich der Scharia unterwerfen muss

  • Es gibt keine Demokratie, weil dies bedeuten würde, dass ein Nicht-Muslim gleichberechtigt wäre mit einem Muslim

  • Nicht-Muslime sind Dhimmis, Bürger dritter Klasse

  • Es gibt keine Goldene Regel

  • Es gibt keine kritischen Gedanken

  • Alle Regierungen müssen durch das Gesetz der Scharia regiert werden.

Erst Polizist, jetzt Islamist

von Franz Feyder & Jürgen Webermann, NDR Info

Roman R. war einmal ein Aushängeschild für Frankfurts Polizei. Jung, dynamisch, eloquent und kameratauglich. Der Hessische Rundfunk begleitete ihn vor drei Jahren im Rahmen der Sendereihe "Polizeireport". Damals war R. Beamter im Kriminaldauerdienst und in Zivil unterwegs auf Frankfurts Straßen. Er sei ein "Sportfanatiker", erzählte er den Journalisten freimütig. Einmal pro Woche leitete er das Boxtraining der Frankfurter Polizei.

Inzwischen dürften seine Vorgesetzten es bereuen, den Beamten so in Szene gesetzt zu haben. Der 40-Jährige ist jetzt in anderer Mission unterwegs. Seine Eloquenz nutzt er, um zu predigen. Roman R. ist zum Islam konvertiert, einer Religion, die seiner Meinung nach im Westen von vielen Menschen "gedemütigt" wird und über die "Lügen" verbreitet würden. Immer wieder wirft er aber auch Muslimen vor, unislamisch zu handeln, etwa Frauen, die sich nicht verhüllen wollen oder das Verhüllungsgebot zu liberal auslegen: "Knallenge Jeans und nur ein Tuch auf dem Kopf - ist das das, was Allah von uns möchte? Wohl kaum!" Und weiter: "Dass Frauen vergewaltigt werden, hat auch damit zu tun, weil sie ihre Reize zeigen."

"Dawa FFM"-Anhänger gelten als Islamisten

Diese Thesen verbreitet Roman R. unter dem Namen "Abu Bilal", das hat der hessische Verfassungsschutz bestätigt. Der Prediger hat zumindest enge Kontakte zum Netzwerk "Dawa FFM", einer Gruppe, die die hessischen Behörden möglichst verbieten wollen. Die "Dawa FFM" und ihre Botschaften sollen, so der Vorwurf, im Februar den Kosovo-Albaner Arid U. zumindest animiert haben, am Frankfurter Flughafen auf US-Soldaten zu schießen. Zwei Menschen wurden damals getötet, das Attentat galt als das erste in Deutschland mit islamistischem Hintergrund.

Die Anhänger der "Dawa FFM" gelten in Behördenkreisen längst als Islamisten. Sie seien, so der hessische Verfassungsschutz, "Salafisten" - eine Strömung, für die der Chef des Niedersächsischen Verfassungsschutzes, Hans-Werner Wargel, deutliche Worte findet: "Der Salafismus richtet sich gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Er möchte hier in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen. In einem solchen Gottesstaat würden danach nur die Gesetze und Regeln der Scharia gelten und nicht mehr die Gesetze, die von Menschen oder Parlamenten gemacht sind.“

"Habe ich genug vorausgeschickt?"

Auch der aktuelle hessische Verfassungsschutzbericht geht auf die "Dawa FFM" ein: Es lägen Anhaltspunkte vor, wonach sich der Frankfurter Verein "gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet". Zielgruppen seien vor allem junge Muslime und Konvertiten - so wie Roman R. alias Abu Bilal. Mit NDR Info will er über seinen Weg zum Islam nicht sprechen. Das ließ Roman R. über seinen Anwalt ausrichten. In seinen Predigten aber deutet er zumindest an, was ihn zum Salafismus gebracht hat. Demnach war es auch der Polizeidienst und die zum Teil enorme Belastung, die die Arbeit für die Beamten bedeutet. "Bis ich eines Tages nachgedacht habe: Du hast jetzt bestimmt 200 Tote in Deiner Hand gehabt. Aber was ist mit Dir selber? Wann und wie wird er mich holen? Habe ich genug vorausgeschickt?"

Seine Ansprachen verbreitet Roman R. vorwiegend über das Internet, in Zusammenarbeit mit "Dawa FFM". Anlass für strafrechtliche Ermittlungen hat R. darin offenbar noch nicht gegeben. In Hessen ist lediglich von dienstrechtlichen Ermittlungen im Zusammenhang mit seinem Status als Polizeibeamter die Rede. Über den Ausstieg aus dem aktiven Dienst will die Polizei nichts sagen. Den Recherchen von NDR Info zufolge erhält Roman R. aber noch einen Großteil seiner Bezüge - so finanziell vom Staat ausgestattet, kann er sich ganz seiner religiösen Arbeit widmen.

Verfassungsschutz hat Salafisten im Visier

......

Quelle: http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/reportagen/salafisten103.html


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